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New Frontiers in Memory Studies Lecture Series

Natan Sznaider (Tel Aviv/Jaffo): Die andere Frankfurter Schule: Karl Mannheim und die Frankfurter Soziologie der 1930er Jahre

9. Juli, 16-18 h, Frankfurt

Karl Mannheim gilt zu Recht als einer der wichtigsten Begründer der Weimarer Wissenssoziologie. Sein neues soziologisches Programm stellte er in seiner Zeit in Frankfurt zwischen 1930 und 1933 vor. Sein Leben und seine Karriere waren auch Teil der Krise der europäischen Moderne vor dem Aufstieg des Nationalsozialismus. Mannheim war ein ungarischer Jude, der sowohl aus Ungarn als auch aus Deutschland emigrieren musste.

Dieser Vortrag möchte der Frage nachgehen, ob es eine jüdisch kosmopolitische Perspektive für Europa gibt. Und wenn ja, ist diese Perspektive religiös, ethnisch oder politisch? Gibt es so etwas wie ein jüdisches Europa oder ein Europa der Juden? Kann man überhaupt von jüdischen Stimmen oder einer jüdischen Epistemologie sprechen, ohne das Denken auf Herkunft und Geburt zu beschränken? 

Eine Aufzeichnung des Vortrages finden Sie hier: Video

 

 

 

New Frontiers in Memory Studies Lecture Series

 Ann Rigney (Utrecht): Memory activism, moving monuments

May 16, 2019, Frankfurt

Public calls to destroy, refigure, or relocate monuments have recently become a regular feature of our news. This was especially the case in the summer of 2017 when attempts to defend or remove monuments to the Confederacy in the United States led to major public demonstrations. Understanding the mobilising power of monuments challenges cultural memory studies to extend the scope of its analysis from textual and visual representations to the material forms, usual the purview of heritage studies, in which narratives are embodied in public spaces.
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